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Feeling grounded im Juni

Zwischen Verantwortung & der Frage: Wann komme eigentlich ich?


Bevor du weiterliest, mache es dir gerne gemütlich. Mit einem leckeren Getränk, an einem Wohlfühort und vielleicht mit guter Musik auf den Ohren. Ich höre gerade The Paper Kites beim schreiben:



Ich schreibe diesen Beitrag gerade aus einer Phase heraus, in der ich selbst wieder sehr deutlich merke, wie schnell man sich selbst verlieren kann — in großen Krisen als auch in diesem leisen Weitermachen. Zu viele Verantwortungen, zu viele offene Tabs im Kopf, zu viele Dinge, die wichtig erscheinen. Und irgendwo dazwischen dieser Gedanke:

Wann habe ich mir eigentlich das letzte Mal die gleiche Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt, die ich ganz selbstverständlich allen anderen gebe?

Vielleicht kennst du das auch. Wir sind pünktlich zu Meetings, denken an Geburtstage, kümmern uns um unsere Liebsten, sind emotional verfügbar, antworten auf alle Nachrichten sofort, denken für andere mit.

Aber wenn es um uns selbst geht, wird es plötzlich verhandelbar.


Der Spaziergang? Morgen. Die Pause? Wenn mehr Zeit ist. Die Yogastunde? Nächste Woche. Früh schlafen? Heute geht’s noch. Und irgendwann merken wir: eigentlich bin ich schon längst über meine Grenzen gegangen. Ich glaube, mein größtes Learning der letzten Wochen ist genau das:

Ich brauche weniger neue Tools und viel mehr Ehrlichkeit darin, die Dinge anzuwenden, von denen ich längst weiß, dass sie mir helfen.

Nicht irgendwann. Sondern genau in den Momenten, in denen mein Nervensystem laut wird. Denn wenn ich ehrlich bin: Wissen war nie mein Problem. Ich weiß, was Stress mit dem Körper macht. Ich gebe sogar Workshops dazu. Und trotzdem merke ich selbst immer wieder, wie leicht man in alte Muster zurückrutschen kann. Der Unterschied ist heute nur: Ich sehe sie schneller und ich vertraue den Signalen meines Körper mehr.


Was Yoga, Nervensystem & Hormone damit zu tun haben

Im Yoga sprechen wir oft davon, dass der Körper zuerst reagiert und der Kopf erst später erklärt. Denn meistens sendet unser Körper Signale schon lange, bevor wir bereit sind zuzuhören.


Die Atmung wird flacher. Der Schlaf schlechter. Der Kiefer fester. Wir werden gereizter, dünnhäutiger, weniger resilient.


Und trotzdem sagen wir uns: „Geht schon noch.“ Besonders wir Frauen merken Stress oft tief im Körper — über unseren Zyklus, Schlaf, Energielevel oder emotionale Balance. Nicht, weil wir „zu sensibel“ sind, sondern weil unser Hormonsystem unglaublich fein auf Belastung reagiert. Stressregulation beginnt deshalb oft nicht mit einer riesigen Veränderung, sondern mit einer Frage, die ich mit immer wieder im Alltag stelle:

Was brauche ich gerade wirklich? Und kann ich mir selbst dieselbe Priorität geben wie allem anderen in meinem Leben?

Hinter den Kulissen von numa

Ich bin ehrlich: Die letzten Wochen haben mich wahnsinnig berührt.

Der Female Health x Stress Release Workshop in Greifswald war innerhalb von 48 Stunden ausgebucht. 48 Stunden (Kneift mich mal jemand?) Und ich glaube, das zeigt vor allem eins: Wie groß das Bedürfnis nach Räumen geworden ist, in denen wir langsamer werden dürfen. Uns selbst besser verstehen lernen. Und merken: Ich bin damit nicht alleine.


Die Warteliste ist aktuell geöffnet — sehr wahrscheinlich wird es im Juli einen zweiten Termin in Greifswald geben und an einem ersten Termin in Berlin arbeite ich bereits. Wenn du Interesse hast, trag dich gerne unverbindlich ein — das hilft mir auch einzuschätzen, wo Bedarf besteht.

Neuer Termin im Juli
Juni | Female Health & Stress Release Workshop
15. Juni 2026, 18:00–21:00 UhrMOOOD Studios
Zur Warteliste anmelden


Außerdem gibt es das numa Workbook jetzt endlich auch gedruckt.

Und das ist ein sehr besonderer Moment für mich, denn das Buch habe ich geschrieben, in einer Phase in der es mir nicht gut ging und all die Reflexionsfragen haben mir geholfen mehr Klarheit zu finden im Alltag. Ich hoffe, es hilft euch auch ein Stück mehr zu euch selbst zu finden.


Ein Journal rund um Stress, Female Health & Zyklusbewusstsein — für alle, die tiefer eintauchen und ihre eigenen Muster besser verstehen möchten.


Gemeinnützig
Gedrucktes Workbook – Stress & Female Health
€21.90
Jetzt bestellen

Und dann gibt es noch etwas ganz Neues:

Diese Woche wurde der erste Feeling Grounded Letter an meine numa Friends verschickt — eine Testversion von etwas, das schon lange in meinem Kopf war: Post für dein Nervensystem. Ein monatlicher Impuls zum Innehalten — direkt im Briefkasten. Mit einem handgeschriebenen Brief, einer kleinen selbst gemalten Karte, Audio-Übung, Impuls zum Ziehen und kleinen Erinnerungen für den Alltag. Ein bisschen weniger Bildschirm. Ein bisschen mehr Verbindung.


Denn mal ehrlich: wir haben doch alle keine Lust mehr nur noch Rechnungen aus dem Briefkasten zu ziehen.


Neu
Feeling Grounded Letter – Post für dein Nervensystem
€12.90
Jetzt mehr erfahren

Ein kleiner Impuls für deinen Alltag — über alle Sinne

Vielleicht braucht Regulation manchmal gar nicht noch mehr Wissen, sondern mehr Wahrnehmung. Frag dich diese Woche mal:

  • Was beruhigt meine Augen? Natur? Ordnung? Weniger Reize?

  • Was beruhigt meine Ohren? Regengeräusche? Klangschalen? Welche Musik bringt mich zurück zu mir?

  • Was beruhigt meinen Körper? Eine Decke? Wärme? Bewegung? Nähe von einem geliebten Menschen?

  • Was fühlt sich nährend an? Nicht nur Essen — sondern auch Menschen, Gespräche, Orte.

Und was würde passieren, wenn ich mir selbst diese Woche die gleiche Priorität schenke wie allem anderen?

Vielleicht ist genau das dein Juni-Reminder.


Alles Liebe,

Charlotte 🤍

 
 
 

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