Feeling grounded im März
- Charlotte Holz
- 26. Feb.
- 3 Min. Lesezeit
der März fühlt sich für mich an wie ein erstes inneres Aufatmen.
Noch ist es kühl, noch nicht alles grün – und doch liegt etwas in der Luft.
Ein leiser Impuls. Ein Ich will mich wieder zeigen.
Nach Monaten des Rückzugs, der Reflexion und des Innehaltens beginnt sich etwas zu bewegen.
Nicht laut. Nicht fordernd.
Eher wie ein vorsichtiges Strecken nach dem Winterschlaf.
Vielleicht spürst du es auch: mehr Energie im Körper, aber noch zerbrechlich. Eine Sehnsucht nach Bewegung, aber nicht nach Tempo. Den Wunsch, wieder ins Leben zu gehen – ohne dich dabei zu verlieren.
Heute möchte ich über Verkörperung sprechen. Darüber, wie wir das, was wir fühlen, wieder leben dürfen ohne unseren Halt zu verlieren.
Universe is testing me - oder kommt es mir nur so vor? Ich spüre das zur Zeit extrem: etwas ist im Umbruch, viel Bewegung im Außen und dadurch auch im Innen. Vor lauter Challenge verliere ich da manchmal meinen Halt. Was dabei hilft? Verkörperung. Zurück im Körper ankommen und mich mit dem hier und jetzt verbinden. Das geht für mich am schnellsten mit der Beobachtung meines Atems & Aufzählung welche Sinne ich wahrnehme.
Verkörperung ist mein Anker, in der Zeit wo sich vieles ändern und zeigen darf. Denn nicht nur mit dem chinesischen Neujahr sondern auch mit dem langsam endenden Winter und beginnenden Frühling ist ein Kitzeln in der Luft zu spüren. Neues Leben erweckt in der Natur, Knospen zeigen sich und die Neugier wächst.
Und damit willkommen zum feeling grounded letter für den März. Heute dreht sich alles darum:
Wie kann ich einen (Neu)Anfang genießen und dabei meine (Werte)Wurzeln stabil halten?
Verkörperung aus Sicht von Yoga, Stress Release & Female Health
In der Yoga-Philosophie ist Verkörperung kein Ziel, sondern ein Zustand von Präsenz.
Ein Im-Körper-Sein, statt ständig über ihn hinwegzugehen und Signale zu überhören.Gerade nach Phasen von Stress oder Erschöpfung fällt genau das oft schwer.
Der Körper wird funktional – etwas, das uns durch den Alltag trägt, aber nicht wirklich lebendig bewohnt wird. Stress trennt uns von der feinen Wahrnehmung: von Hunger, Müdigkeit, Grenzen, Lust, Intuition.
Auch aus Perspektive der weiblichen Gesundheit ist Verkörperung zentral. Hormonelle Balance, Zyklusgesundheit und emotionale Stabilität sind eng mit der Fähigkeit verbunden, den Körper wahrzunehmen und zu regulieren.
Ein Nervensystem, das sich sicher fühlt, erlaubt wieder Bewegung nach außen.
Der März lädt uns ein, genau hier anzusetzen: Nicht mit Leistung – sondern mit achtsamer Rückkehr in den Körper.
Neubeginn – nicht im Kopf, sondern im Körper
Vielleicht darf ein Neubeginn ganz anders aussehen, als wir es gelernt haben.
Nicht als To-do-Liste.
Nicht als neues Ziel.
Sondern als Frage:
Wie möchte ich mich fühlen, wenn ich mich wieder mehr ins Leben bewege?
Verkörperung kann im Alltag ganz leise beginnen
Körperlich
Bewegungen, die sich gut anfühlen – nicht die, die „effektiv“ sind
Dehnen, Spazieren, sanftes Yoga, Tanzen
Pausen, bevor der Körper sie einfordert
Mental
weniger bewerten, mehr beobachten
Gedanken wahrnehmen, ohne ihnen sofort zu folgen
Raum lassen für Langeweile (auch wenns schwer fällt)
Emotional
Freude zulassen, ohne sie zu relativieren
Grenzen ernst nehmen
dich selbst nicht mehr zurückhalten, aus Angst zu viel zu sein
Sinnlich
Licht auf der Haut
frische Luft
barfuß im Morgentau gehen
bewusstes Essen ohne Ablenkung
sich selbst eine Massage geben
Verkörperung ist die Brücke zwischen dem Innen und Außen. Sie erlaubt uns, das, was wir im Stillen reflektiert haben, langsam in Bewegung zu bringen.
Warum ein Female Retreat jetzt genau passt
Das Female-Yoga Retreat findet genau in dieser Übergangszeit statt. Nicht zufällig.
Nach Monaten der Regulation und Verbindung entsteht hier ein Raum, in dem Verkörperung möglich wird – in Bewegung, in Stille, in Gemeinschaft.
Ein Ort, um das, was innerlich gereift ist, wieder zu spüren und zu leben.
Nicht als Neustart. Sondern als Rückkehr zu dir selbst.
Zum Abschluss
Der März erinnert mich daran, dass Wachstum nicht forciert werden muss. Alles hat seinen Rhythmus - der Mond, die Natur. Auch du.
Vielleicht ist dieser Monat eine Einladung, dich wieder ein kleines Stück zu zeigen – mit dem, was da ist. Nicht perfekt. Aber lebendig.
Ich wünsche dir einen März, der dich sanft ins Leben zurückführt.
Von Herzen,
Charlotte 🤍

























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