Feeling grounded im Februar
- Charlotte Holz
- 28. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 30. Jan.
der Februar fühlt sich für mich oft an wie ein Zwischenraum oder leiser Wendepunkt. Nicht mehr ganz Winter, aber auch noch kein Frühling.
Die Tage werden minimal heller, und trotzdem liegt noch viel Müdigkeit in der Luft.
In diesem Monat geht es für mich weniger um Veränderung –und mehr um Verbindung. Zu mir. Zu anderen. Zu dem, was mich innerlich wärmt.
Vielleicht kennst du das auch. Dass du funktionierst, präsent bist, deinen Alltag meisterst – und trotzdem manchmal das Gefühl hast, ein Stück von dir selbst aus den Augen verloren zu haben.
Im Februar möchte ich dich einladen, dieser Frage Raum zu geben:
Wo fühle ich mich verbunden – und wo wünsche ich mir mehr Nähe, mehr Wärme, mehr Kontakt?
Nicht nur zu anderen, sondern vor allem zu dir selbst.
Verbindung, Stress & weibliche Gesundheit
Aus Sicht der Frauengesundheit ist Verbindung kein „nice to have“. Sie ist grundlegend.
Chronischer Stress wirkt im Körper trennend:
Er bringt uns aus dem Kontakt mit unseren Bedürfnissen, unserem Zyklus, unseren Grenzen. Das Nervensystem bleibt im Alarmmodus, Cortisol ist erhöht, Regeneration wird erschwert. Studien – unter anderem der aktuelle Stressreport der Techniker Krankenkasse – zeigen, dass insbesondere Frauen anhaltend hohe mentale Belastung erleben und Stress häufig als dauerhaft präsent beschreiben.
Was dabei oft übersehen wird:
Stress ist nicht nur eine Reaktion auf zu viel im Außen – sondern auch auf zu wenig Verbindung im Innen.
Ein reguliertes Nervensystem braucht Sicherheit.
Und Sicherheit entsteht, wenn wir uns selbst wieder spüren dürfen:
den Atem, den Körper, die Emotionen – ohne sie sofort verändern zu wollen. In der Yoga-Philosophie spricht man hier von Union – dem Zusammenführen dessen, was getrennt scheint.
Verbindung bedeutet nicht, immer ruhig oder ausgeglichen zu sein. Sondern ehrlich da zu sein, mit dem, was gerade ist.
Verbindung im Alltag – über Körper, Geist & Sinne
Verbindung muss nicht groß sein. Sie entsteht oft in sehr stillen Momenten.
Auf körperlicher Ebene kann das bedeuten:
langsamer zu atmen, als der Kopf es vorgibt
bewusst zu spüren, wie deine Füße den Boden berühren
Pausen zu machen, bevor der Körper sie erzwingt
Auf mentaler Ebene:
Gedanken wahrzunehmen, ohne ihnen sofort zu folgen
dir selbst freundlicher zuzuhören
nicht alles einzuordnen oder zu optimieren
Auf emotionaler Ebene:
Gefühle nicht zu bewerten
Nähe zuzulassen – oder auch Rückzug
dich selbst nicht zu übergehen
Und auf sinnlicher Ebene:
Wärme auf der Haut
der Duft von Tee oder frischer Luft
leise Musik
ein Moment ohne Bildschirm
All das sind Formen von Stress Release. Nicht spektakulär – aber wirksam.
Zu diesem Thema wird es im Februar ein kostenloses Webinar zum Thema Stress Release und Female Health geben – ein Ort, um Wissen, Körpererfahrung und Selbstwahrnehmung miteinander zu verbinden. Nicht theoretisch, sondern spürbar. Klick gerne auf den Link um mehr zu erfahren:
Echte Momente von Verbindung
Beim numa Launch Dinner vor ein paar Wochen wurde mir das sehr deutlich. Zwölf Menschen an einem Tisch. Kein Druck, kein Ziel. Gutes Essen, tiefgehende Gespräche & Raum für Stille. Und dieses Gefühl, dass etwas im Raum weicher wird.
Diese Art von Resonanz entsteht nicht durch Planung. Sie entsteht, wenn Menschen sich sicher genug fühlen, einfach da zu sein.
Ich habe gespürt, wie sich Körper entspannen, Stimmen ruhiger werden, Blicke offener und die Bereitschaft gesehen zu werden und andere zu sehen. An genau diesem Punkt ist etwas wundervolles entstanden: echte Präsenz. Hier im Moment. Einfach nur Sein.
Ähnlich war es in der Yoga Nidra Session, die ich kürzlich unterrichtet habe.
45 Minuten nichts tun und nur meiner Stimme lauschen. Viele Frauen haben mir danach geschrieben, dass sie sich zum ersten Mal seit Langem wieder wirklich im Körper gefühlt haben – nicht angestrengt entspannt, sondern getragen.
Für mich ist das Verbindung: wenn der Körper merkt, dass er nicht mehr alleine halten muss.
Ausblick – Räume, die Verbindung ermöglichen
Genau aus diesem Grund gibt es im März das numa Yoga Retreat. Nicht als Flucht aus dem Alltag, sondern als bewussten Raum, um Verbindung zu vertiefen – zu dir selbst, zu deinem Körper, zu anderen Frauen.
Zum Abschluss möchte ich dir eines mitgeben: Verbindung ist nichts, was du leisten musst. Sie entsteht, wenn du dir erlaubst, langsamer zu werden.
Vielleicht ist dieser Februar genau dafür da.
Um wieder Kontakt aufzunehmen.
Mit dir.
Von Herzen,
Charlotte 🤍










































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